Untermhäuser Forum

Plaudereien im Dunstkreis von Untermhaus
Stammtischtermine
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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestlohn
BeitragVerfasst: Di 28.Jan 2014 21:15 
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Ich staune nur, dass sowas ausgerechnet von den Roten kommt. Verlogener gehts bald garnicht mehr. Man kann die Widersprüche rödeln wie man will, entweder wollen oder können die es nicht begreifen. Und was reden wir denn nun von Sintis und Roma? Oder von "Sozialschmarotzern"? Es gibt sie und es wird auch Probleme geben, dafür muss man nicht in der rechten Ecke hocken, wo man ja ganz gern hineingesteckt wird, sobald man sich kritisch äußert. Jede Medaille hat zwei Seiten. Dann solllen es die privat finanzieren, die es forderten und beschlossen haben. Mal sehen, wie lange es gut geht und sich die Toleranz hält, denn auch die wird dann arg strapaziert. Chancen und Hilfe ja, aber das was nun noch kommt, nein. Und die besten "Kapitalistenschweine" sind die Schimpfenden selbst und viel schlimmer, man könnte ja auch von denen lernen, ich habs ja schon beschrieben. Schaut euch in den Spiegel. Könnt ihr das eigentlich noch? Ohne rot zu ...ach ist ja schon :-) mein lieber Herr Gesangsverein, das grenzt schon an....nein Forenregeln einhalten ... 8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestlohn
BeitragVerfasst: Di 28.Jan 2014 23:21 
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nurmalso hat geschrieben:
Hauptsache aber man schürt die Stimmung gegen Sinti, Roma, Bulgaren, Rumänen und macht Hartz-IV-Betroffene zu "Sozialschmarotzern". Hauptsache man verhält sich gegenüber den Schwachen nicht solidarisch.

Damit tust Du diesem Forum aber gewaltig Unrecht.
  • Hier in diesem Forum wurde noch keine Stimmung gegen Sinti, Roma, Bulgaren, Rumänen gemacht.
  • Gerade hier hier im Forum wurde sehr deutlich, zum Beispiel von mir, betont, dass ein großer Teil der Empfänger diverser Sozialleistungen unverschuldet in diese Situation geraten sind.
    Doch es gehört zur Ehrlichkeit, zu erwähnen, dass nicht alle unverschuldet so wenige Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. (Ich weiß, Holger und Du, Ihr seid auf diesem Auge blind.)
  • Die Behauptung, dass man? unsolidarisch sei, nur weil das Geld nicht mit der Gießkanne verteilt werden soll, halte ich auch für gewagt.


Zitat:
Hauptsache man delegiert die Schuld

Ja wer bitteschön ist denn eigentlich dieses "man"?
Holger hat Bernd Krüger hier zitiert.



Pfiffikus,
der keine Lust hat, den Rest von Deinem umfassenden Rundumschlag zu kommentiern


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestlohn
BeitragVerfasst: Mi 29.Jan 2014 10:09 
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Ich schlage vor, politische Diskussionen aus diesem Forum zu verbannen. Hier sollte es vorrangig um Gera, speziell um Untermhaus gehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestlohn
BeitragVerfasst: Mi 29.Jan 2014 10:21 
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Barbara hat geschrieben:
Ich schlage vor, politische Diskussionen aus diesem Forum zu verbannen. Hier sollte es vorrangig um Gera, speziell um Untermhaus gehen.


Danke für den verständlichen Hinweis... Dies immer zu trennen, ist aber gar nicht so einfach. Was mache ich dann mit politischen Diskussionen zu lokalen Themen... ???

Zudem erlaubt die Plauderecke ja auch Diskussionen zu (fast) allen Themen... Warum nicht auch Politik? Wer dort nicht mitgeifern möchte, hält sich einfach zurück. Wir sollten nur darauf achten, dass nicht jedes interessante Thema einseitig politisiert wird, wie es in letzter Zeit einige Male schon versucht wurde...

Für die lokalen Themen gibt es die entsprechenden Unterforen. Der nicht einzuordnende Rest gehört in die Plauderecke...


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestlohn
BeitragVerfasst: Mi 12.Feb 2014 13:57 

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Zitat:
Ich schlage vor, politische Diskussionen aus diesem Forum zu verbannen. Hier sollte es vorrangig um Gera, speziell um Untermhaus gehen.


Warum?
Tut die Wahrheit so weh?
Hat hier jemand Angst das er/sie aus dem Wohlstandsschlaf gerissen wird?

Es ist doch schon diskriminierend genug wenn so wichtige Themen in eine Plauderecke platziert werden müssen.

Zitat:
Marcel Hilbert über Löhne, die eigentlich gar keine sind
Es klingt schon fast ein wenig zynisch, das Rechenbeispiel, das das Jobcenter Gera aufmacht, um Sittenwidrigkeit bei Stundenlöhnen zu verdeutlichen: Liegt der ortsübliche Stundenlohn für eine bestimmte Tätigkeit bei sechs Euro, so sind vier Euro pro Stunde für die gleiche Arbeit noch nicht sittenwidrig. Das wäre erst gegeben, wenn der Stundenlohn darunter liegt, also weniger als zwei Drittel beträgt.

Das Traurige daran: Für einige Branchen in Gera ließen sich im Beispiel noch deutlich niedrigere Zahlen einsetzen.

Wie die ortsüblichen Stundenlöhne tatsächlich aussehen, das weiß aus gutem Grund nur das Jobcenter Gera durch interne Listen. Schließlich will man ja nicht auch noch Anhaltspunkte für möglichen Spielraum nach unten liefern.

Wer aber dann auch noch unterhalb dieses Spielraumes agiert, der sollte zur Rechenschaft gezogen werden. Und auch wenn es bei Regressforderungen gegenüber solchen Arbeitgebern womöglich nur um Peanuts geht, so wäre es doch ein wichtiges Signal gegen das Lohndumping.

(Quelle)

Ein sehr schöner treffender Kommentar in der OTZ über einen kleinen Aspekt in einem Gesellschaftssystem das durch und durch auf Verbrechen basiert und durch Verbrechen funktioniert.

Das habe ich in der OTZ bisher nicht für möglich gehalten,
sag ich nurmalso.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestlohn
BeitragVerfasst: Do 02.Okt 2014 9:10 
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Hier mal noch ein aktueller Artikel der zum Thema Mindestlohn paßt. Es geht nicht direkt um Mindestlohn sondern um die Armutsanteile, und das ist ja der eigentliche Knackpunkt weil Lohnniveaus relativ sind.
http://www.godmode-trader.de/artikel/wi ... lt,3904681


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestlohn
BeitragVerfasst: Do 02.Okt 2014 15:36 
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Nun ja, der Artikel beschreibt es ja. Armut ist relativ.
Zitat:
Als extrem arm gilt, wer am Tag weniger als 1,25 USD zur Verfügung hat.


Wer wird denn die Armut an einem solchen Betrag festmachen? Weltweit?
Hier bei uns würde man jämmerlich verhungern, hätte man doppelt so viel. Südlich der Sahara ist man zwar arm, aber es reicht zum Überleben.


Pfiffikus,
der schon immer den Vergleich von Einkommen und landesüblichen Lebenshaltungskosten als Maßstab für Armut heran zieht


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestlohn
BeitragVerfasst: Do 02.Okt 2014 18:11 
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pfiffikus hat geschrieben:
Nun ja, der Artikel beschreibt es ja. Armut ist relativ.
Zitat:
Als extrem arm gilt, wer am Tag weniger als 1,25 USD zur Verfügung hat.


Wer wird denn die Armut an einem solchen Betrag festmachen? Weltweit?
Na die Bürokraten von der UN. Aber da die UN eh schon lange keiner mehr ernst nimmt und diese Zahl völlig schwachsinning ist versucht der Autor das ja auf die unterschiedlich entwickelten Staaten umzurechnen, z.B. mit deren staatlichen Festlegungen von Armutsgrenze (wo ja Kaufkraft und Lebenshaltungskosten mit eingehen). Aber auch diese relative Betrachtung hat seine Haken, denn meistens bezieht sich die Definition auf das durchschnittliche Einkommen. Aber z.B. in Laos oder Malawi, wo die meisten Leute gar keiner bezahlten Beschäftigung nachgehen und somit auch nichts verdienen, reichen wohl auch nicht einmal fast hundert Prozent des Durchschnittseinkommens um damit zu überleben, während dessen die Schwelle in D wohl bei sowas wie 40% liegt. Dagegen ist der autarke Bauer auf seiner Scholle als Selbstversorger aber auch nicht angewiesen auf ein finanzielles Einkommen, und somit kann man ihn dann wohl auch nicht als arm bezeichnen auch wenn er weit unter dem Limit liegt.
Naja, müßige Diskussion, aber wozu sind die Parasiten von der UN auch sonst zu gebrauchen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestlohn
BeitragVerfasst: Do 23.Okt 2014 11:29 
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zum obigen eigentlichen Thema, welches durch "Mindestlohn" vergriesgnaddelt wurde :roll:

http://gera.otz.de/web/gera/startseite/ ... 1184052131 wir haben wieder die magische 800 :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestlohn
BeitragVerfasst: Mo 07.Sep 2020 22:03 
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Wer Geld braucht kann sich hier: https://www.pilotprojekt-grundeinkommen.de um ein Grundeinkommen von 1200 Mark monatlich bewerben, drei Jahre lang wird gezahlt, falls man es in die engere Auswahl schafft. Das ganze dient wissenschaftlichen Zwecken und es wird eine möglichst breite Auswahl an Leuten gewünscht.
Archi, das ist besser als Lottospielen, weil du nicht einmal einen Einsatz zahlen musst. Und die paar Daten, die anzugeben sind, kennt die Stasi eh schon. Alternativ könnt ihr das Projekt auch unterstützen, und das geht so: Archi zahlt monatlich einen bestimmten Betrag ein, den dann clarino, falls er es in die Endauswahl schafft, ausgezahlt bekommt, falls nicht clarino dann evtl Asche, irgendwer kommt ja unter die mindestens 120 Auserwählten (wenn Archi mehr spendet dann können es auch mehr Plätze werden).


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestlohn
BeitragVerfasst: Mo 07.Sep 2020 22:43 
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Schön, dass sich noch jemand mit dem Thema Grundeinkommen beschäftigt. Leider ist dieses seit der Einführung des Mindestlohnes kein sinnvolles Instrument mehr, Armut zu bekämpfen.


Pfiffikus,
der die hier angedachte Höhe ohnehin für utopisch hält


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestlohn
BeitragVerfasst: Di 08.Sep 2020 1:12 
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pfiffikus hat geschrieben:
Schön, dass sich noch jemand mit dem Thema Grundeinkommen beschäftigt. Leider ist dieses seit der Einführung des Mindestlohnes kein sinnvolles Instrument mehr, Armut zu bekämpfen.


Ich glaube, für Mindestlohn muss man auf Arbeit gehen.
Für Grundeinkommen nicht.
Damit wäre das Grundeinkommen doch attraktiver als der Mindestlohn, oder?

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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestlohn
BeitragVerfasst: Di 08.Sep 2020 6:40 
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Aschemännl hat geschrieben:
Ich glaube, für Mindestlohn muss man auf Arbeit gehen.
Das ist auch nötig, denn die Supermarktregale müssen immer wieder nachgefüllt werden, damit Du etwas für Dein Einkommen kaufen kannst.


Aschemännl hat geschrieben:
Damit wäre das Grundeinkommen doch attraktiver als der Mindestlohn, oder?
Anfangs Ja.
Es wird nicht lange dauern, bis die Regale leer gekauft sind. Und was passiert, wenn man sich für das Geld nüscht mehr kaufen kann? Das Geld würde verfallen. Dann verlöre es an Attraktivität, denn Du musst wieder arbeiten gehen.
Inflationsbereinigt dürfte dann nur so viel Grundeinkommen übrig bleiben, dass es inflationsbereinigt einem heutigen Wert von unterhalb HartzIV liegen wird.


Stell Dir vor, Deutschland würde ein so hohes BGE einführen! Das wäre tödlich, denn das würde den Migrationsdruck auf Deutschland massiv erhöhen.



Pfiffikus,
der weiß, dass derartige Auswirkungen im Pilotprojekt nicht getestet werden


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