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Plaudereien im Dunstkreis von Untermhaus
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BeitragVerfasst: Fr 18.Jun 2021 21:33 
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Hallo @Radiowaves,

ich habe deinen Beitrag im VF-Forum gelesen und die Petition unterzeichnet.
Vielleicht schreibst du auch mal hier, was die Untermhäuser
nach der Umstellung der Radiotransponder auf Astra 19,2 Grad Ost
in ihrem Kabelnetz an Änderungen erwartet.


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BeitragVerfasst: Fr 16.Jul 2021 0:11 
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Na dann will ich mal... es folgt aber leider viel Text.

Die ARD muss sparen, das wissen wir und viele wollen das auch. Dieses Sparen hat aber auch Konsequenzen. Dass Sachsen-Anhalt dann noch die eigentlich nach Jahren der nicht-Erhöhung (und damit nicht-Anpassung an die Inflationsrate) erwartete Rundfunkbeitragserhöhung verhindert hat, bringt nun enorme Bedrängnis und sorgt für radikale Einsparmaßnahmen - wie üblich beim wertvollen, relevanten Programminhalt und neu auch bei der Programmverbreitung (nicht aber bei der Krimi-Flut, soweit ich das erkennen kann). So sind teilweise Ausbaumaßnahmen im DAB-Sendernetz gestoppt worden und weitere Einsparungen beim Empfang sind nicht auszuschließen.

Zuerst hat es nun den sogenannten "Hörfunktransponder" erwischt. Das ist ein Satellitenkanal, auf dem die ARD seit 2005 bis heute 63 Radioprogramme in hervorragender Übertragungsqualität verbreitet. Dieser Kanal kann nicht nur direkt via Satellit empfangen werden, er wird auch in die Kabelnetze eingespeist oder dient zumindest als Basis der Radioprogramme in diesen Netzen.

Auch bei Tecosi ist der Hörfunktransponder drin, auf 113 MHz. Da kommen von Bayern 1 bis WDR Event die Radioprogramme her, die man mit dem Fernseher oder dem digitalen Kabelreceiver hören kann. Seit 2017/18 gibt es auch spezielle digitale Kabelradios von TechniSat und Vistron - vielleicht nutzt ja jemand so etwas auch im Tecosi-Netz. Und wer am Tecosi-Kabel UKW hört und dabei ein ARD-Programm außer MDR Thüringen, MDR Sachsen, MDR Sachsen-Anhalt, Jump, MDR Kultur, MDR Aktuell und MDR Schlagerwelt, hört auch über den Hörfunktransponder, denn die UKW-Umsetzungen erfolgen auch von dort.

Die ARD wird den Hörfunktransponder nun Ende 2021 einstellen - er kostet halt Geld (und zwar weniger als 1 Cent je Rundfunkbeitrags-zahlenden Haushalt und Monat, derweil die Tatorte und Polizeirufe jeden Haushalt 14 Cent monatlich kosten).

Als Ersatz sollen die Radioprogramme in deutlich geringerer Bitrate mit auf die Transponder gepresst werden, auf denen das HDTV der ARD kommt. Die Radioprogramme von hr, MDR und RBB kommen mit auf den Kanal, auf dem hr Fernsehen HD, MDR Fernsehen HD und RBB HD laufen. Dazu wurde die Videodatenrate reduziert, um Platz zu schaffen. Die Radioprogramme von NDR, Radio Bremen, WDR, BR, SWR und SR kommen auf den Kanal, auf dem z.B. One HD und tagesschau24 HD läuft. Dafür ist dort ebenfalls die Videobitrate der TV-Programme reduziert worden.

Dennoch werden die Radioprogramme mit deutlich weniger Datenrate auskommen müssen als bislang auf dem Hörfunktransponder. Damit das noch halbwegs manierlich klingt, wechselt die ARD dabei für das Radio von MP2 auf den Nachfolgestandard AAC. Der erlaubt bei geringerer Datenrate eine noch brauchbare Tonqualität. Mit Ausnahme der meisten Kulturwellen geht man aber nun von einer gediegen hohen Tonqualität runter in den Bereich zwischen "man merkt es gerade noch nicht" und "man merkt es schon". Statt 320 kBit/s MP2 haben die meisten ARD-Radioprogramme nun 128 kBit/s LC-AAC. Das ist teils bei konzentriertem Zuhören als schlechter zu erkennen, das geht in Richtung Livestream-Qualität. Sogar der TV-Ton in der ARD-Mediathek ist oft deutlich hochwertiger als der ARD-Hörfunk künftig sein wird. Wirklich gutes AAC hätte mindestens 160 kBit/s, eher 192 kBit/s für Stereo.

Schlimmer noch: viele Geräte können kein AAC abspielen. Am 30.6.2021 wurden die neuen Programme im Testbetrieb aufgeschaltet. Seitdem steht bei den bisherigen Programmen ein "alt_" vor dem Namen:

Dateianhang:
alt_bayern.jpg
alt_bayern.jpg [ 13.58 KiB | 1041-mal betrachtet ]

Wer dieses "alt_" sieht beim Radiohören mit dem Fernseher oder dem Kabelreceiver, hat damit den Hinweis: Ende 2021 ist Schluss. Und seit 30.6. kann man auch die neuen Programme testen: im Tecosi-Netz Suchlauf machen auf 234 MHz und 242 MHz, jeweils mit 256 QAM und 6900 kSymb/s. So kann jeder selbst schauen, ob der eigene Empfänger tauglich ist oder nicht.

In meiner Wohnung in Berlin stehen 3 Satreceiver, die den alten Kanal alle problemlos spielen. 2 der 3 Geräte schweigen bei den neuen ARD-Radioprogrammen, der dritte spielt ihn mit Tonstörungen. Bei meiner Mutter in Gera am Tecosi-Netz habe ich 2 digitale Kabelreceiver, einer wird künftig stumm bleiben, der andere spielt mit Störungen (Knackgeräusche, Abstürze).

Inzwischen ist eine wachsende Liste an Sat- und Kabelreceivern bekannt, die das neue ARD-Radio nicht spielen können. Darunter sind auffallend viele "Premium"-Geräte aus deutscher Entwicklung und teils auch deutscher Fertigung - völlig klar, denn AAC wurde im deutschsprachigen Raum bislang nie gebraucht, es wurde nicht benutzt, außer von ganz wenigen obskuren Programmen, die dann stets alsbald verschwunden waren. In Skandinanvien nutzt man AAC seit langem, z.B. in Norwegen seit 2007 beim DVB-T. Deshalb sind vor allem Fernsehgeräte häufig in der Lage, damit umzugehen - die wurden für den gesamten europäischen Markt entwickelt.

So spielt der LG-TV von 2008, der eines der ersten Geräte mit integriertem digitalen Kabelempfänger war, das ARD-Radio ebenso wie ein Panasonic-TV von 2009 oder ein Samsung-TV von 2013. Aber die auf ARD-Hörfunk optimierten (RDS-Anzeige, ...) Premium-Receiver von TechniSat aus diesen Jahren bleiben z.B. stumm, ebenso mein Technotrend aus Erfurter Entwicklung.

Und das Verrückteste: die seit 2017/18 verkauften "digitalen Kabelradios" können nach heutigem Stand alle kein AAC. Die bleiben dann auch stumm ab 2022, so nicht ein Wunder in Form eines Software-Updates geschieht. Bei TechniSat sieht es da bislang finster aus, denn dort ist inzwischen (seit Juni 2021) auf den Produktseiten der Hinweis ergänzt worden, dass nur der Alt-Standard unterstützt werde. Ob da noch ein Update kommen wird? Wie es beim Konkurrenten Vistron weitergeht, ist noch unklar. Bislang spielen die seit 2017 in Deutschland verkauften Geräte kein AAC. Um AAC-tauglich zu werden, müssten die Hersteller auch für jedes Gerä ca. 80-90 Cent an Lizengebühren abführen - rückwirkend auch für die bereits verkauften Geräte, bei denen das nie eingepreist war, denn ein USB-Updatefile kann ja unkontrolliert auf alle Geräte aufgespielt werden. Da allein von den Radiogeräten fürs digitale Kabelnetz seit 2017 einige 100.000 Stück verkauft wurden, laufen da hübsche Summen auf, die in keiner Firmenbilanz eingeplant waren. Da hätte die ARD ruhig ein paar Jahre eher informieren müssen, dass sie mit dem im deutschsprachigen Raum verwendeten Industriestandard bricht.

Ebenfalls AAC-untauglich sind alle UKW-Kabelumsetzer. Nur für die aktuellen Produkte eines Herstellers ist vorsichtig ein Update angekündigt - dabei wird die Zahl der umsetzbaren Programme aber voraussichtlich sinken, weil AAC mehr Rechenleistung beim Decodieren verlangt als MP2. Also wird auch Kabel-UKW in vielen Netzen, in denen es noch drin ist, künftig ohne ARD-Hörfunk auskommen müssen. Zitat eines Regional-Vertriebsleiters eines Herstellers solcher Technik: "die Tonscheiße der ARD..."

Die ARD sieht das anders, sie hat folgenden Text veröffentlicht:

ARD Digital / Zuschauerservice Technik hat geschrieben:
Der Audiostandard AAC-LC ist mittlerweile Bestandteil des DVB-S2-Standards und wird von nahezu allen seit ca. 2012 auf dem Markt erhältlichen, standardkonformen DVB-S2-Empfängern (Set-Top-Box oder Fernseher) unterstützt. Diese Geräte müssen nicht ausgetauscht werden, sondern können nach einem Sendersuchlauf das neue Angebot nutzen.

Die ARD sorgte mehr als 15 Jahre lang für Kontinuität mit einem mittlerweile überholten Codierstandard. Das ist wesentlich länger, als die Innovationsschritte anderer Technikbereiche. Trotz Spardruck entscheidet sich die ARD gegen die ersatzlose Streichung des Hörfunk-Angebots über Satellit. Stattdessen bietet sie weiterhin alle Programme bei größtmöglicher Kompatibilität zur im Markt vorhandenen Empfangstechnik an.

Die Realität: selbst etliche neue (durchaus noch vor 2-3 Jahren, teils bis heute verkaufte) HDTV-Receiver aus deutscher Entwicklung werden mit dem AAC-Hörfunk stumm bleiben. Und der "überholte Codierstandard" ist übrigens genau der Tonstandard (bzw. die 2 Tonstandards), mit denen in Deutschland, der Schweiz und Österreich das komplette öffentlich-rechtliche Fernsehen via Satellit und Kabel läuft. Da wackelt man nicht dran.

Auch die Mehrkanalsendungen (Surround) sind kaum noch zu nutzen: die Heimkinoanlagen decodieren kein AAC, stattdessen sollen es die DVB-Receiver in AC3 umwandeln (dafür müssten sie es überhaupt erstmal decodieren können) und als AC3 weiterleiten. DVB-T2-Receiver für Deutschland müssen das können, aber Satreceiver und Kabelreceiver nicht. Entsprechend mies sieht da die Unterstützung aus. Am ehesten funktioniert es beim Empfang mit Fernsehern.


Was wird also passieren, wenn die ARD bei ihrem Konzept bleibt:

  • Wer direkt über Satellit empfängt, braucht einen AAC-tauglichen Receiver mit DVB-S2-Unterstützung. Ist das vorhandene Gerät nicht AAC-tauglich und kein HDTV-Gerät, dann bleibt es beim ARD-Radio künftig stumm.
  • Wer am Kabel digital (DVB-C) Radio hört, braucht ebenfalls einen AAC-tauglichen Receiver. Sonst gibt es auch kein ARD-Radio mehr.
  • Wer Surround-Sendungen im ARD-Hörfunk nutzt, muss zusätzlich weitere Hürden nehmen.
  • Wer am Kabel UKW-Radio hört, das aus dem ARD-Hörfunktransponder erzeugt wird, muss auch damit rechnen, dass die ARD-Programme ab 2022 weg sind.


In Kabelnetzen gibt es einen Ausweg, zumindest theoretisch: der Netzbetreiber kann transcodieren, also den neuen Standard AAC in den alten Standard MP2 zentral für alle Kunden umrechnen. Dabei wird die Qualität zwar zwangsläufig etwas schlechter (2 Datenreduktionen hintereinander), aber es läuft dann immerhin noch mit den Geräten, mit denen es bislang auch spielt. Kunden, deren Geräte direkt AAC können, sind dann freilich ewtas ge*rscht, weil sie nicht die volle Qualität bekommen, sondern nur eine qualitätsgeminderte Umwandlung. Also müsste man eigentlich doppelt einspeisen: originales AAC und zurückgewandeltes MP2. Hurra...

Die Vodafone hat bereits angekündigt, zu transcodieren. Sie hat entsprechende Technik und nutzt diese seit Jahren, um eine vorsätzliche Qualitätsminderung der ARD-Radioprogramme vorzunehmen: die ARD liefert 320 kBit/s MP2, alle Kabelnetze außer Vodafone (ex-KDG) leiten diese 320 kBit/s MP2 weiter, die Vodafone (ex-KDG) rechnet brutal auf 192 kBit/s runter, wobei die Höhen bei 13,5 kHz abgeschnitten werden. Künftig wird sie mit diesem System aber in der Lage sein, den ARD-Hörfunk wenigstens noch für alle Geräte verwendbar anzubieten, auch wenn das mit HiFi nicht mehr viel zu tun haben dürfte.


Ich fürchtete das, was jetzt passiert, seit Ende 2016. Ich warnte die ARD schriftlich Punkt für Punkt vor den Folgen im März 2019 (!) und bekam eine inhaltsbezogene Antwort. Die ARD hat es also zu Kenntnis genommen - und zieht es jetzt doch durch - mit genau diesen Folgen.

Seit November vergangenen Jahres ahnte ich, dass akut was geplant wird, seit Januar/Februar war es mir aufgrund bestimmter Indizien dann sehr klar. Noch im März schrieb mir der technische Leiter eines Großkabelnetzes, dass der Hörfunktransponder nicht zur Dispsition stünde. Im April/Mai sickerten die Details zur Abschaltung dann durch - am 30.6. wurde von der ARD die Umstellung öffentlich gemacht.

Ich recherchiere seit Herbst 2020 bei Geräteherstellern und Systemhäusern wegen Transcodern (damals durfte ich noch nicht sagen wozu, es war offiziell ja nichts bekannt, aber mein Bauchgefühl drängte). Manche verweigerten die Auskunft, weil ich Privatperson sei. Das billigste professionelle Transcoder-System, das ich bislang fand, kostet ca. 25.000 EUR, wenn man es in eine typische regionale kleine Kabelanlage einspeisen will. Damit ist es etwa doppelt so teuer wie die gesamte Umsetzertechnik für alle Radio- und Fernsehprogramme in kleinen Netzen heute bei Neukauf kosten würde. Nur fürs Zurückrechnen des Hörfunks in einen verwendbaren Standard! Also dürfte klar sein, was in kleineren Kabelnetzen kaum je passieren wird: genau so etwas. Das ist nicht finanzierbar. Dann wird einfach AAC durchgeleitet und wer es nicht empfangen kann, hat Pech gehabt.

Man kann, wenn mans kann, Transcoder auch selbst stricken aus Linux-Software und nem Raspberry 4 - also fast kostenlos. Aber das Einbinden einer solchen Lösung in normale kleinere Kabelnetze scheitert, weil die mit IP nichts anfangen können. Man bräuchte wieder teure Spezialhardware (Sat-ZF-Modulator), um überhaupt mit den Signalen in das Kabelnetz zu kommen. Wieder sind mehrere 1000 EUR Mindestaufwand erforderlich und ob es dann stabil läuft, ist nochmal eine andere Frage.

-> da ist noch vieles im Unklaren.


Man bedenke dabei auch folgendes: der öffentlich-rechtliche Rundfunk der Schweiz muss auch sparen und hat seine 7 TV-Programme und 26 Radioprogramme nun von zwei auf einen Satellitentransponder zusammengelegt. Trotz der beengten Verhältnisse hielt man am Tonstandard der Radioprogramme fest und auch an der hohen Bitrate. Die Qualität blieb ebenso erhalten wie die Kompatibilität. In Schweizer Kabelnetzen läuft Radio auch komplett in MP2 - die in Deutschland verkauften Kabelradios werden auch in der Schweiz verwendet. Schweizer Gebührenzahler dürfen ihre HDTV- und Kabelradio-Geräte weiterhin für den Radioempfang verwenden. Deutsche Gebührenzahler, so nicht bei der Vodafone oder eventuell einigen weiteren Großnetzen angeschlossen, haben halt Pech gehabt.


Ich beobachte die Entwicklung genau und berichte an Tecosi. Bei Tecosi gibt es natürlich Interesse, den Empfang aller derzeit angebotenen Radioprogramme aufrecht zu erhalten, auch mit den vorhandenen Empfangsgeräten. Es ist halt aber auch eine Frage der Wirtschaftlichkeit. Eine Investition in Technik, die nur nötig wird, um von der ARD vorsätzlich inkompatibel gemachte Signale wieder kompatibel zu machen, wird bei einem Großnetz mit 100.000 angeschlossenen Haushalten natürlich anders refinanziert als bei einem Netz mit vielleicht 1500 Haushalten oder einem sächsischen Dorfnetz mit 150 Haushalten oder einem Seniorenheim mit eigener Kabelfernsehanlage. Zumal alle kleinsten, kleinen und mittleren Netze nie auch nur einen Cent Einspeise-Entgelt von der ARD gesehen haben - der größte Netzbetreiber kassiert aber eine solche. Die kleinen Netze müssen sich komplett über ihre Kunden finanzieren - und mussten das schon immer.

In die Tecosi-Anlage kommt man mit einfachen Transcodern nicht rein, man müsste teures Transcoding vorschalten.

Unsere UKW-Umsetzer sind definitiv AAC-untauglich und da ist auch nichts dran zu updaten. Der Hersteller existiert nicht mehr. Für unser (auch überregional Maßstäbe setzendes) UKW-Angebot sähe es nach heutigem Stand ab 2022 dann so aus:

Dateianhang:
UKW-Belegung Kabelanlage bei AAC-Umstellung.png
UKW-Belegung Kabelanlage bei AAC-Umstellung.png [ 159.4 KiB | 1041-mal betrachtet ]

Sehr erbaulich alles...

Ob die DVB-Kabelreceiver AAC-tauglich sind, können die am Tecosi-Netz angeschlossenen Kunden heute schon selbst testen. Die Programme sind im Netz drin auf 234 und 242 MHz. Suchlauf machen und versuchen, die Programme zu hören. Mit Fernsehern und Linux-Receivern wird es meist funktionieren, mit vielen anderen Geräten nicht.

Es gibt eine online-Petition gegen die Umstellung und damit gegen die Entwertung hunderttausender fast ladenneuer und insgesamt Millionen von Empfangsgeräten, die ab 2022 keinen ARD-Hörfunk mehr empfangen können. Wer selbst betroffen ist - egal ob via Satellit, via Tecosi-Kabel (UKW und DVB-C) oder ein anderes kleines oder mittelständisches Kabelnetz - ist gern eingeladen, die Petition zu unterzeichnen und im eigenen Umfeld weiter zu bewerben. Das betrifft auch andere Anlagen in der Stadt, sei es Heinrichsgrün oder Galgenberg. Das betrifft die Anlagen in sächsischen oder thüringer Dörfern und Kleinstädten. Das betrifft auch etliche Großnetze. Die sitzen da alle mit im gleichen Boot.

ARD-RADIO VIA SATELLIT UND KABEL: KEINE ENTWERTUNG DER EMPFANGSGERÄTE DURCH UMSTELLUNG AUF AAC!


Mit einigen kleinen, wirklich problemlos durchführbaren Maßnahmen bekäme die ARD so viel Platz auf den Transpondern, dass sie den Hörfunk auch voll kompatibel und dennoch in hoher Audioqualität fortführen könnte. Tecosi müsste dann zwar für die UKW-Umsetzung auch nochmal Geld in die Hand nehmen, um die vorhandenen Umsetzer eingangsseitig anzupassen, aber in überschaubarem Rahmen, weniger als 1/15 zu einem professionellen Transcodersystem. DVB-Empfänger liefen dann sowieso problemlos. In der Petition ist im Blog ein PDF verlinkt, in dem in Variante 4 diese für die ARD kostenneutrale Möglichkeit beschrieben wird.

Danke an @Aschemännl fürs Unterschreiben - und danke an alle anderen, die das ebenfalls machen und die Petition weiterverbreiten.


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BeitragVerfasst: Fr 16.Jul 2021 0:30 
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Danke für die ausführliche Erklärung.

:)respekt :dange:


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BeitragVerfasst: Di 26.Okt 2021 13:54 
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Radiowaves hat geschrieben:
In meiner Wohnung in Berlin stehen 3 Satreceiver, die den alten Kanal alle problemlos spielen. 2 der 3 Geräte schweigen bei den neuen ARD-Radioprogrammen, der dritte spielt ihn mit Tonstörungen.

...und das ist unverändert so. Auch nach knapp 4 Monaten knacken meine AAC-tauglichen Satreceiver eines deutschen Herstellers (inzwischen habe ich hier in Berlin 2 davon, einen Single, einen Twin) z.B. bei den Programmen des BR minütlich und bei den Programmen des NDR ca. 2-minütlich. Auch Bremen und der SWR sind betroffen.

Da NDR Kultur als einziges Programm bislang nicht in AAC, sondern in AC-3 läuft, kann ich es mit meinem eigentlichen Radio-Satreceiver testen. Das neue AAC spielt er nicht (laut ARD ein bedauerlicher Einzelfall...) aber AC-3 spielt er ja. Und das knackt auch - dort alle 4-5 Minuten deutlich hörbar. Anderes Fabrikat, andere Hardware, anderer Prozessor, andere Firmware. Es ist also kein Einzelfall.

Weiterhin wurde mir berichtet, dass moderne Receiver eines bekannten deutschen Herstellers seit Aufschaltung der AAC-Radioprogramme Bildruckler bei den TV-Programmen dieser Transponder machen würden (oder wenigstens auf einem der beiden Transponder). Wäre dem tatsächlich so, hätten wir Fabrikat Nummer 3, das mit dem Timing nicht klarkommt.

Auch fand ich in softwarebasiertem Echtzeit-Transcoding (Umrechung des neuen AAC in das alte, kompatible MP2) in den Programmen des BR feine, häufige Knackgeräusche. Weiter habe ich da noch nicht getestet. Offenbar funktioniert nicht einmal das Transcoding mittels FFmpeg und TwoLAME unter Linux sauber.

Auch ein Grundig-TV von 2014 macht Probleme: er spielt zwar ohne direkt hörbare Knackgeräusche, aber die Ausgabe "eiert" im Timing, läuft mal schneller, mal langsamer. Man kann es nicht hören, aber man kann es messen. Und es sind auch da sehr gut versteckte, aber messbare Knackgeräusche drin.

Ich vermute aus all dem (und aus weiteren Tests, die ich hier in Berlin gemacht habe), dass die Signale der ARD ein die Receiver irritierendes Timing beinhalten. Die Geräte kommen durcheinander und knacken. Technische Grundlagen dazu, falls es interessiert: https://download.tek.com/document/25W_14706_0.pdf

Radiowaves hat geschrieben:
Bei meiner Mutter in Gera am Tecosi-Netz habe ich 2 digitale Kabelreceiver, einer wird künftig stumm bleiben, der andere spielt mit Störungen (Knackgeräusche, Abstürze).

Inzwischen stürzt er nicht mehr ab, knackt aber immer noch - genau wie seine Geschwister an der Sat-Antenne (gleicher Gerätehersteller). Aber der Kabelreceiver durfte inzwischen von Gera nach Berlin reisen, hier habe ich ihn am großen PYUR-Netz (mehrere 100.000 Haushalte hängen da dran) getestet. Es ist exakt das gleiche - es knackt auch da. Liegt also nicht am Tecosi-Netz, liegt sehr wahrscheinlich an der ARD-seitigen Signalzuführung via Satellit.

Gestern kam Rückmeldung aus Jena: es knackt wohl auch da mit solchen Geräten am PYUR-Netz.

Radiowaves hat geschrieben:
Inzwischen ist eine wachsende Liste an Sat- und Kabelreceivern bekannt, die das neue ARD-Radio nicht spielen können. Darunter sind auffallend viele "Premium"-Geräte aus deutscher Entwicklung

Einige dieser Geräte spielen inzwischen, nachdem die ARD einen AACtype-Descriptor im Datenstrom ergänzt hat. Der sagt den Geräten, dass das AAC, das sie da bekommen, auch ganz wirklich AAC ist. Vorher gehts nicht mit diesen Kisten. Peinlich daran sind 2 Dinge: erstens zeigt das, dass die ARD vorab offenbar keine Tests auf Kompatibilität gemacht hat. Und zweitens kommt jetzt plötzlich Ton aus Geräten, von denen die Besitzer im Sommer schriftlich vom Hersteller die Information eingeholt haben, dass man leider und zu allergrößtem Bedauern...

Aber: nun kommen Rückmeldungen, dass bestimmte Receiver aus deutscher Fertigung zu laut und in der Dynamik komprimiert wiedergeben würden ("Press-Sound"), ebenso aktuelle UHD-Fernseher eines koreanischen Konzerns. Die Probleme gehen also weiter.

Radiowaves hat geschrieben:
Und das Verrückteste: die seit 2017/18 verkauften "digitalen Kabelradios" können nach heutigem Stand alle kein AAC. Die bleiben dann auch stumm ab 2022, so nicht ein Wunder in Form eines Software-Updates geschieht. Bei TechniSat sieht es da bislang finster aus, denn dort ist inzwischen (seit Juni 2021) auf den Produktseiten der Hinweis ergänzt worden, dass nur der Alt-Standard unterstützt werde. Ob da noch ein Update kommen wird? Wie es beim Konkurrenten Vistron weitergeht, ist noch unklar.

Für den TechniSat Cablestar 100 sieht es bislang in der Tat sehr finster aus - er wurde inzwischen als aktives Produkt ausgelistet, auf die Service-Seite verschoben und durch einen gleich heißenden und gleich aussehenden Nachfolger für 15 EUR höhere UVP ersetzt - der kann LC-AAC, ist aber noch nicht lieferbar.

Vistron wird seine Geräte VT855 und VT855N updaten. Für den VT855N gibt es das Update inzwischen im Onlineshop (6,90 EUR bei Download) - warum zahlt das nicht die ARD, die ist doch dran schuld? Für den älteren VT855 wird es offenbar auch ein Update geben, da die von der Vodafone angebotenen Receiver baugleich sind und die bekommen, wie seit gestern bekannt ist, ein Update durch die Vodafone via Kabelanschluss aufgespielt.

Radiowaves hat geschrieben:
Ebenfalls AAC-untauglich sind alle UKW-Kabelumsetzer. Nur für die aktuellen Produkte eines Herstellers ist vorsichtig ein Update angekündigt - dabei wird die Zahl der umsetzbaren Programme aber voraussichtlich sinken, weil AAC mehr Rechenleistung beim Decodieren verlangt als MP2. Also wird auch Kabel-UKW in vielen Netzen, in denen es noch drin ist, künftig ohne ARD-Hörfunk auskommen müssen.

Inzwischen gibt es für die aktuellen Produktlinien von 3 Herstellern solcher Technik ein AAC-Update. Bei 2 Herstellern reduziert sich dadurch die Zahl der auf UKW umsetzbaren Programme auf die Hälfte (!), weil AAC deutlich höhere Prozessorleistung erfordert. Man zahlt also einen mittleren dreistelligen Betrag und hat danach nur noch die halbe Funktionalität. Weiterhin geht dann nur noch ARD-Hörfunk mit diesen Geräten umzusetzen, also z.B. keine RockAntenne und kein Schlager Radio mehr. Also ist Zukauf neuer Technik nötig, wodurch die Kosten für den UKW-Erhalt gerne auf 4000 - 5000 EUR oder mehr anwachsen. Das ist in kleinen Netzen indiskutabel, ich habe da einige Zuschriften von Netzbetreibern, die das nicht bezahlen können und auf UKW verzichten müssen.

Hersteller 3 hat ein System, das sehr professionell, aber auch sehr teuer und dementsprechend selten ist. Klein-Netze haben das nicht. Ein Neukauf für unsere 21 UKW-Umsetzungen der ARD würde ca. 8000 - 9000 EUR kosten. Dafür kann man auch Technik zur Umsetzung von 32 Sat-Transpondern in ein Kabelnetz kaufen, also 2/3 der Gesamtkosten einer Komplett-Neuausstattung...

Für unsere nicht aufrüstbaren UKW-Umsetzer verfolge ich einen anderen Ansatz (Vorschalt-Transcoder) und hoffe, recht bald das teuerste Bauteil dafür auf dem Tisch zu haben: eine Steckkarte für 2000 EUR netto, die ich in einer wilden Aktion vorige Woche für 155 EUR brutto gekauft habe - auf mein Risiko, denn eine Gewährleistung habe ich natürlich nicht. Ich gehe hier als Privatperson ohne geschäftliche Verbindung zu Tecosi in Vorleistung, weil mir was dran gelegen ist, dass es für alle Radiohörer im Netz weitergeht.

Radiowaves hat geschrieben:
Die Vodafone hat bereits angekündigt, zu transcodieren.

Gestern gab die Vodafone bekannt, doch nicht zu transcodieren. Ab 16.11. gibt es bei der Vodafone - offenbar auch in Gera - dann den AAC-Funk, mit dem viele Geräte schweigen. Bei uns läuft es erst mal noch einen Monat weiter im benutzbaren Standard. Für danach hoffe ich auf eine Transcoder-Lösung - wie gesagt, ich bin dran an der Sache, es ist aber für mich auch eine Herausforderung. Linux und die Konfiguration der open-source-Software muss ich Profis überlassen, die beißen bislang aber noch nicht an.

Die Erfolgschancen sind gering, aber wenn es klappen sollte (sehr sicher aber nicht pünktlich Mitte Dezember), könnten alle Altgeräte weiter genutzt werden und UKW liefe auch weiter. Nur auf RDS-Daten (außer Programmname auf UKW, die kann ich von Hand eintippen in die Umsetzer), EPG-Infos und Surround in AC-3 müssten wir wohl verzichten.

Die neuen AAC-Varianten (die es offenbar bei anderen Netzbetreibern ausschließlich geben wird) wären aber zusätzlich im Netz. Wir sind also nicht schlechter gestellt als die anderen, auch nicht als die Vodafone. Wir bekämen mit viel Glück nur zusätzlich eine für alle funktionierende Variante.

Radiowaves hat geschrieben:
Das billigste professionelle Transcoder-System, das ich bislang fand, kostet ca. 25.000 EUR, wenn man es in eine typische regionale kleine Kabelanlage einspeisen will.

An dieser Info hat sich nichts geändert. Ich will versuchen, zumindest die Grundfunktion ("es spielt und zwar ganz ordentlich") für einen Kleinanlagen-tauglichen Preis bereitzustellen. Ich kann dabei scheitern, die Wahrscheinlichkeit fürs Scheitern liegt eher bei 80% als bei 20%.

Radiowaves hat geschrieben:
Ich beobachte die Entwicklung genau und berichte an Tecosi. Bei Tecosi gibt es natürlich Interesse, den Empfang aller derzeit angebotenen Radioprogramme aufrecht zu erhalten, auch mit den vorhandenen Empfangsgeräten.

Daran hat sich nichts geändert.

Und daran auch nichts:

Radiowaves hat geschrieben:
Es gibt eine online-Petition gegen die Umstellung und damit gegen die Entwertung hunderttausender fast ladenneuer und insgesamt Millionen von Empfangsgeräten, die ab 2022 keinen ARD-Hörfunk mehr empfangen können. Wer selbst betroffen ist - egal ob via Satellit, via Tecosi-Kabel (UKW und DVB-C) oder ein anderes kleines oder mittelständisches Kabelnetz - ist gern eingeladen, die Petition zu unterzeichnen und im eigenen Umfeld weiter zu bewerben. Das betrifft auch andere Anlagen in der Stadt, sei es Heinrichsgrün oder Galgenberg. Das betrifft die Anlagen in sächsischen oder thüringer Dörfern und Kleinstädten. Das betrifft auch etliche Großnetze. Die sitzen da alle mit im gleichen Boot.

ARD-RADIO VIA SATELLIT UND KABEL: KEINE ENTWERTUNG DER EMPFANGSGERÄTE DURCH UMSTELLUNG AUF AAC!

Bitte unterschreiben! Was die ARD bei der Hörfunkverbreitung über Satellit macht - mit unserem Rundfunkbeitrag - , ist eine Sauerei.


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BeitragVerfasst: Do 25.Nov 2021 13:52 
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2 1/2 Wochen vor Schluss noch ein Update:

Radiowaves hat geschrieben:
Aktualisierung:
Ich vermute aus all dem (und aus weiteren Tests, die ich hier in Berlin gemacht habe), dass die Signale der ARD ein die Receiver irritierendes Timing beinhalten. Die Geräte kommen durcheinander und knacken.

Inzwischen selbst geprüft: der Panasonic-TV meiner Mutter knackt auch. Internet-Foren melden Knacken bei Samsung, Medion und TechniSat.

Radiowaves hat geschrieben:
Aber: nun kommen Rückmeldungen, dass bestimmte Receiver aus deutscher Fertigung zu laut und in der Dynamik komprimiert wiedergeben würden ("Press-Sound"), ebenso aktuelle UHD-Fernseher eines koreanischen Konzerns. Die Probleme gehen also weiter.

Ein Foreneintrag legt nahe, dass mindestens eine weitere Gerätefamilie betroffen ist. Es sind also keine Einzelfälle.

Radiowaves hat geschrieben:
Für den TechniSat Cablestar 100 sieht es bislang in der Tat sehr finster aus - er wurde inzwischen als aktives Produkt ausgelistet, auf die Service-Seite verschoben und durch einen gleich heißenden und gleich aussehenden Nachfolger für 15 EUR höhere UVP ersetzt - der kann LC-AAC, ist aber noch nicht lieferbar.

Vistron wird seine Geräte VT855 und VT855N updaten. Für den VT855N gibt es das Update inzwischen im Onlineshop (6,90 EUR bei Download) - warum zahlt das nicht die ARD, die ist doch dran schuld? Für den älteren VT855 wird es offenbar auch ein Update geben, da die von der Vodafone angebotenen Receiver baugleich sind und die bekommen, wie seit gestern bekannt ist, ein Update durch die Vodafone via Kabelanschluss aufgespielt.

Dazu gibt es inzwischen wohl finale Aussagen:

Vistron VT855N kann über ein kostenpflichtiges Update ertüchtigt werden. Das Update kann man für 6,90 EUR im Download oder für 9,90 EUR + Versandkosten als USB-Stick erwerben. Die Decodierqualität ist bestens, aber es knackt dann halt.

Vistron VT855, VDR100 und VDR110 werden automatisch im Standby geupdatet, wenn man sie am Vodafone-Netz hat. Alle anderen besitzer eines solchen Gerätes gehen bislang zumindest leer aus, es sei denn, sie kennen jemanden, der die Kiste mal bei sich an den Vodafone-Anschluss hängt, Suchlauf macht und dann über Nacht im Standby stehen lässt.

TechniSat Cablestar 400 können über ein frei herunterladbares Update ertüchtigt werden.

Und ganz aktuell:
TechniSat Cablestar 100 (Art. Nr. 0000/3915) können künftig via Fachhändler geupdatet werden. Soll 9,90 EUR kosten.

Da viele Betroffene nie erfahren werden, warum ihre Geräte schweigen und dass es Abhilfe gibt, dürften dennoch massiv Geräte in den Elektroschrott wandern. Dass man die Update-Kosten von der ARD als Verursacher erstattet bekommt, darf man freilich nicht erwarten.


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