Untermhäuser Forum

Plaudereien im Dunstkreis von Untermhaus
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Das Traumspiel von Wismut Gera
 
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BeitragVerfasst: Di 16.Jul 2019 6:05 
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Mir war so, als hätte man bei kostenpflichtigen Entstörungen und Sanierungen den Kunden immer erzählt,
das die Hausnetze ab der Kellerverteilung dem Hauseigentümer gehören.
Was spricht also gegen eine Weiterverwendung der vorhandenen Wohnungskabel durch VF/KD?


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BeitragVerfasst: Di 16.Jul 2019 21:58 
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Zumindest 2017 flimmerte im Infokanal u.a. diese Texttafel vorbei:

Dateianhang:
infokanal 2017.jpg
infokanal 2017.jpg [ 98.97 KiB | 770-mal betrachtet ]


Demnach "Die Leistungsgrenze der kostenfreien Entstörung ist die Teilnehmeranschlussdose in Ihrer Wohnung."

Ob sich daran inzwischen was geändert haben sollte, bezweifle ich. Die Inhouse-Verkabelungen, so nicht illegal entstanden (ich kenne auch ein EFH mit einer Dose im Vertrag und 3 Dosen in der Realität), sind Eigentum der Antennengemeinschaft gewesen und damit heute Eigentum von Tecosi. Ob es in Mehrfamilienhäusern oder bei Wohnungsgesellschaften/Genossenschaften (Theaterstraße?) da andere Regelungen gibt, weiß ich nicht.

Die Tecosi-Verkabelung kommt oft "von oben", zumindest in Reihenhäusern westlich der Elster. Vodafone liegt unten an. Wenn man da erst was hochzieht, um dann wieder runter zu gehen, hat man auch nichts gespart.

Und ganz ehrlich: ich habe in manche Dosen reingeschaut (östlich und westlich der Elster), das würde bei Vodafone den Cluster DOCSIS-seitig wohl eher lahmlegen. Soweit mir bekannt sind im tecosi-Netz auch überall dort, wo in einem Strang nicht mindestens ein Internet-Kunde ist, die Rückwegmodule nicht gesteckt oder Rückwegsperren gesetzt - finde ich auch gut so. Rückwegseitig geöffnet wird, wenn ein Kunde in diesem Strang Internet beauftragt. Dann wird auch geschaut, ob alles dicht ist.


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BeitragVerfasst: Mi 17.Jul 2019 2:35 
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Ich glaube nicht, dass beim Austausch defekter Wohnungskabel im Einfamilienhaus,
dieses kostenfrei erfolgt wäre.
Das war wohl nicht mit in der "Reparaturpauschale".
Also doch kein TECOSI-Eigentum bis zur Anschlußdose.

Auch die Untermhäuser Anlage kommt überwiegend von unten aus der Straße
und immer weniger über Freileitungen.

Und welche ist die 5. Satellitenposition beim Empfang in der Kopfstelle?
13,0
19,2
23,0
28,2
????

Welcher der 4 SAT-Spiegel wird doppelt benutzt?


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BeitragVerfasst: Mi 17.Jul 2019 8:34 
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Die Reihen in der Conradstraße sind komplett über die Dachböden erschlossen. Die Häuser in der Gagfah-Siedlung haben noch immer ihre Außenverkabelung unterhalb der Dachrinnen (auch wenn dann die eigene Schüssel genutzt wird). In der Schafwiesenstraße und in der Maler-Reinhold-Straße (und sicher auch am Kupferhammer) sind die zuführenden Verkabelungen zwar schon immer Erdkabel gewesen, aber die laufen immer einige Häuser an, die gemeinsam wie ein MFH versorgt werden, soweit ich das in Erinnerung habe. Dabei läuft die Zuführung einer Haushälfte auch durch das jeweilige andere "halbe" Haus.

Auf der Ostseite der Elster geht es meines Wissens nach auch noch immer durch mehrere Häuser mit Abzweigen und Verstärkern in den Häusern.

Ob defekte Wohnungskabel kostenlos getauscht werden, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich kenne es so, dass da meist noch die schwarzen Altkabel mit den 5 gestauchten Aludrähtchen als Schirm liegen. Die sind sogar, wenn korrekt verlegt und angeschlossen, leidlich dicht. Bei meinen Eltern hatte ich einst 17 Meter davon selbst rausgeholt und ersetzt. Auf das DDR-Kabel einseitig nen Stecker mit Abschlusswiderstand drauf und auf der anderen Seite mal die üblichen Verdächtigen (91,1 MHz, 98,3 MHz, DVB-T) mit dem AMA gemessen. Kam nix nennenswertes.

Die Sat-Positionen? Frag mich nicht. Vielleicht haben sie einst jeden kopositionierten Vogel separat gezählt? :D


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BeitragVerfasst: Di 10.Dez 2019 19:58 
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Aus den kostenlosen gelben Blättern im Briefkasten konnte man erfahren,
dass eine Wohnungsbaugenossenschaft der Antennenanlage Untermhaus abtrünnig werden will.
Es wurden ja auch schon Vorbereitungen für ein Vodafone-Glasfasernetz getätigt.
Dazu wurden in Alt-Untermhaus entsprechende Leerrohre verlegt.

Der alte Meister geht schon straff auf die Rente zu
und will sicher nicht wie die letzte DDR-Regierung enden.
Ein/eine Thronfolger*in ist auch nicht in Sicht.
Wie geht es denn jetzt weiter?


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BeitragVerfasst: Di 10.Dez 2019 20:10 
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Könnte man die Leerrohre denn nicht als Rohrpost verwenden? Diese wäre sicher schneller und preisgünstiger als die gelben Banditen.


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BeitragVerfasst: Sa 14.Dez 2019 12:38 
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Dass eine WBG auf das umsteigen will, was sie an allen anderen Standorten in der Stadt auch anbietet (anbieten muss, weils nunmal dort in den Häusern anliegt), ist ja verständlich. Wieviele WE sind das denn? In Jena haben WBGs teils radikal die Existenz von Antennengemeinschaften ruiniert, indem sie sogar durch ihre Liegenschaften führende Kabel, die daran anschließende Bereiche versorgten, gekappt haben.

Das Spiel ist doch immer das gleiche: bei der Vodafone wird mit "Gigabit geworben (die kein normaler Mensch braucht und die das DOCSIS-System auch nicht für jeden hergibt, schon gar nicht im Upstream, der bei 1000er Anschluss nur 50 MBit/s hat). Die Preisgestaltung ist extrem undurchsichtig. Den "Grundanschluss" ohne irgendwelche Dreingaben, die man nur braucht, wenn man Werbefernsehen in HD sehen will, verticken sie einem gar nicht mehr "nackt", zumindest nicht so ohne weiteres online. Bei den anderen Angeboten muss man in den Fußnoten schauen, um zu erfahren, in welchem Umfang man den Grundanschluss namens "TV Connect" extra bezahlen muss. Mein Nachbar in Berlin löhnt über 50 EUR monatlich an die Vodafone für Fernsehen - mit aufeinander aufbauenden TV-Paketen. Der 4-Tuner-Receiver, den sie ihm hingestellt haben, ist katastrophal zu bedienen und taugt mangels überhaupt irgendeiner Anzeige am Gerät nichtmal als Radio.

UKW-Radio gibt es bei der Vodafone nicht mehr - bei Tecosi gibt es immer noch 44 Programme, von denen 42 in sehr guter bis exzellenter Qualität reinkommen. Habe einst weder in Berlin bei der PYUR noch in Jena bei der PYUR so eine saubere UKW-Qualität gehabt (beide Netze hatten auch einst um die 40 UKW-Programme). Auch bei einem hochmodernen Kabelnetzbetreiber in der Schweiz (Glasfaser selbst für Siedlungen mit paar Dutzend Gebäuden weitab, und wenn man dazu ein Kabel durch den 250 Meter tiefen See legen muss) hatte ich auf UKW sehr verrauschtes Angebot selbst von Regionalprogrammen, die eine eigene IP-Zuführung zum Netzbetreiber haben. Aber bei Tecosi ist UKW bis auf 2 Programme top. Der Ersatzdienst DVB-C-Radio ist bei der Vodafone massiv qualitätsgemindert gegenüber dem, was die ARD-Anstalten qualitativ zur Verfügung stellen. Die TV-Pakete sind wirr gepackt, man kann nicht die Öffis einlesen, ohne jede Menge Müll mit in den Speicher zu bekommen.

-> bei mir in Berlin hat die Vodafone "Wohnungsverbot". Eine Vodafone-geschädigte Wohnung ohne Möglichkeit, eine Satschüssel aufzustellen, wäre für mich völlig unattraktiv und nur im äußersten (Wohnungsmarkt-)Notfall akzeptabel.

Tecosi ist für mich hingegen eher wie "verlängerte Satschüssel". Ich finde mich zurecht, ich komme gut damit klar, der TV meiner Mutter hat seit 2012 das komplette HD-Angebot der Öffis, auf die man bei der KDG noch lange warten musste, weil die Kohle sehen wollten von den Öffis, um die Programme einzuspeisen, für deren Nutzung sie dann nochmal beim Kunden kassieren. Das Wohnzimmerradio läuft perfekt mit einem Dutzend ausgesucht hochwertiger UKW-Programme ohne irgendwelche Adapterboxen und zusätzliche Fernbedienungen. Stünde ein DAB-Radio zur Verfügung, gäbe es über Tecosi statt 21 Programmen (Bundesmux und MDR-Thüringen-Mux) als "Fensterbrett-Standard" in Gera sofort 29 weitere Programme (zzgl. Regionalvarianten) aus Bayern und Sachsen-Anhalt. Auch das hat Vodafone nicht zu bieten.

Ich hoffe, dass das mit Tecosi noch eine zeitlang so bleibt. Ob und wie es weitergeht, davon habe ich keine Ahnung. Ich hatte auch lange keinen Kontakt mehr.

Übrigens bekommt man, wenn man versucht, in der Schafwiesensiedlung Telekom-DSL (Magenta Zuhause) zu buchen, seit einiger Zeit die Aussage, da gäbe es kein DSL und man könnte nur den LTE-Tarif buchen. Dabei hatte man doch erst vor ca. 2 Jahren ausgebaut, dann alle alten "Analog-Kunden" 2018 zwangsweise auf IP migriert und später sogar Werbung für 250 MBit/s in die Briefkästen gesteckt. Ich habe nachgeforscht: es sind alle Ports des vorgesehenen Ausbaus belegt, nichts geht mehr. Statt noch paar Karten dazuzustecken, lassen sie sich jetzt also die Kunden von der Vodafone wegnehmen.


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BeitragVerfasst: Mo 23.Dez 2019 13:25 
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Update: die Verfügbarkeitsabfrage bei der Telekom (VDSL) liefert wieder Verfügbarkeit in der Schafwiesensiedlung - je nach Haus bis zu 250 MBit/s Downstream / 40 MBit/s Upstream. Letztlich ist in gesamt-Untermhaus wieder offiziell 100 MBit/s Downstream / 40 MBit/s Upstream verfügbar.

Und das hat möglicherweise mit etwas zu tun, was ich vorhin zugesteckt bekam: Kunden der 1&1 bekamen wohl letztens eine Kündigung ihrer Verträge, weil die Telekom der 1&1 die Slots auf den DSLAM weggenommen hätte, da sie sie selbst braucht. Das klingt für mich so unglaublich (sind die Fristen so kurz, dass die 1&1 keine eigenen DSLAM aufbauen kann?), aber so soll es gewesen sein. Falls ja - dann krass.


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