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Antonow 124 überflog Gera
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Seite 7 von 7

Autor:  Aschemännl [ Mo 13.Dez 2021 0:32 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

Das ist doch nur eine von vielen Antonow 124.
Die war bestimmt nicht geimpft.

Heute ist die Antonow 225 in Leipzig gelandet.
Von dem Typ fliegt nur eine.

Autor:  pfiffikus [ Di 14.Dez 2021 1:05 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

Es hat sich ja um einige Tage verzögert. Habe ich das richtig verstanden, dass es an Corona lag?
@Asche - hör mal rein!


Link zum Video



Pfiffikus,
für den die Leute manchmal zu schnell plappern

Autor:  pfiffikus [ Mi 22.Dez 2021 2:41 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

Jetzt ist klar, weshalb sie mehrere Tage lang in Leipzig Aufenthalt hatten. Es musste eine Frontscheibe gewechselt werden. (120kg wiegt eine der Scheiben!)


Link zum Video



@Aschemännl
Hattest Du mal in das andere Video rein gehört, in dem die so schnell plappern?


Pfiffikus,
der erstaunt ist, dass die Scheibe nicht in Kiew gewechselt wurde

Autor:  James T. Kirk [ Mi 22.Dez 2021 13:52 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

pfiffikus hat geschrieben:
Jetzt ist klar, weshalb sie mehrere Tage lang in Leipzig Aufenthalt hatten. Es musste eine Frontscheibe gewechselt werden. (120kg wiegt eine der Scheiben!)


Gibt´s in Leipzig keine Carglass-Filiale??

Autor:  pfiffikus [ Mi 22.Dez 2021 15:25 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

Doch doch. Nur wird für diese Scheiben ein Spezialkitt verwendet, der offenbar einen kompletten Tag braucht, um auszuhärten. Immerhin muss das Zeug sowohl in den feuchtwarmen Tropen ebenso gut abdichten, wie bei frostigen Temperaturen in 10km Höhe.


Pfiffikus,
der dem Video entnehmen konnte, dass der Glaser alles im 1. Versuch ordentlich abgedichtet hat

Autor:  Aschemännl [ Do 24.Feb 2022 17:33 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

Vermutlich gibt es die AN 225 nicht mehr.
Der Werksflughafen der Firma "Antonow" in Gostomel bei Kiew ist bei Kämpfen in Brand geraten.

https://www.austrianwings.info/2022/02/ ... 1AXl9_UA_Q

Autor:  pfiffikus [ Do 24.Feb 2022 19:10 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

Das wäre schade.

Der vorletzte Flug nach Billund ist gestern noch auf Youtube dokumentiert worden.


Link zum Video



Pfiffikus,
der feststellen musste, dass Flightradar24 heute total überlastet war

Autor:  Aschemännl [ Do 24.Feb 2022 20:51 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

PlaneRadar.ru ging heute nur noch mit Anmeldung.
So schont man die Server-Ressoucen.

FlightRadar24 hat mich heute mit einer Wartemeldung von ca. 25 Minuten begrüßt.
Ging dann aber später wieder.

ADS-B Exchange ging ohne Probleme, aktualisiert aber langsamer.
Der Luftraum über der Ukraine, an der Schwarzmeerküste bis Sotchi und unterhalb von Minsk ist total leer.
Da wird alles ausgeblendet.
Nix Zivil, nix Militär.

Dateianhang:
uk.jpg
uk.jpg [ 590.85 KiB | 1338-mal betrachtet ]

Autor:  pfiffikus [ Do 03.Mär 2022 17:19 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera


Link zum Video




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Autor:  Aschemännl [ Do 03.Mär 2022 23:10 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

Gibts auch Bilder von der kaputten AN 225?

Autor:  pfiffikus [ Fr 04.Mär 2022 0:15 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

Das wird wahrscheinlich noch eine Weile dauern.


Pfiffikus,
der nicht damit rechnet, dass zuverlässige Informationen aus den umstrittenen Gebieten kommen

Autor:  Aschemännl [ Fr 04.Mär 2022 2:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

Ich habe jetzt diese Luftbilder im Internet gefunden.
Das erste soll vom 20.02.2022 sein.
Das zweite soll vom 28.02.2022 sein.
Der Hangar ist beschädigt.
Es sieht aber nicht wie Brand aus.
Es gab doch noch eine zweite, unvollendete Maschine.
Könnte man die als Ersatzteilspender benutzen?

Dateianhang:
1.jpg
1.jpg [ 324.34 KiB | 1240-mal betrachtet ]

Dateianhang:
2.jpg
2.jpg [ 309.31 KiB | 1240-mal betrachtet ]

Autor:  clarino [ Fr 04.Mär 2022 22:23 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera


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da ist nichts mehr zu gebrauchen.

Autor:  Aschemännl [ So 13.Mär 2022 21:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

https://www.aerokurier.de/motorflug/ukr ... zerstoert/

Autor:  pfiffikus [ Mo 21.Mär 2022 1:49 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

Der letzte Flug der An225 von Billund nach Gostomel wurde noch ausführlich dokumentiert.


Link zum Video



Pfiffikus,
der dieses Mal die deutschen Untertitel vorgefunden hat

Autor:  pfiffikus [ So 27.Mär 2022 14:58 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

Inzwischen sind unglaubliche Vorwürfe laut geworden. Angeblich sind die Flugzeuge absichtlich geopfert worden.


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Pfiffikus,
der schockiert ist

Autor:  Aschemännl [ Mi 30.Mär 2022 15:49 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

Was will der denn hier?
Eiert um den Altenburger Flugplatz und um die Radarstation in Gleina rum.

Dateianhang:
na.jpg
na.jpg [ 356.96 KiB | 803-mal betrachtet ]

Autor:  Aschemännl [ So 15.Mai 2022 2:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Antonow 124 überflog Gera

Der ukrainische Staatskonzern Ukroboronprom hat den Generaldirektor des Flugzeugbauers Antonow vor die Tür gesetzt. Grund ist eine interne Untersuchung zum Verlust der An-225 "Mrija". Diese soll der Frage nachgehen: Hat das Antonow-Management versagt?

Zuerst hatte die ukrainische Ausgabe der Zeitung "Vesti" berichtet, nun erfolgte die offizielle Bestätigung des Industriekonzerns Ukroboronprom: Antonow-Chef Sergej Bytschkow muss mit sofortiger Wirkung seinen Posten räumen. Der Generaldirektor des ukrainischen Flugzeugherstellers, rechtlich eine Tochter von Ukroboronprom, wird seines Amtes enthoben, während parallel eine offizielle Untersuchung anläuft, die im Zusammenhang mit der Zerstörung des Frachtflugzeug-Unikats An-225 "Mrija" steht.

Die "Mrija" war Ende Februar bei Kampfhandlungen um den Antonow-Flughafen Kiew-Hostomel von Geschossen schwer getroffen worden und ist praktisch schrottreif – für Betreiberin Antonov Airlines, die Ukraine und die weltweite Luftfracht-Branche ein äußerst schwerwiegender Verlust. In den vergangenen Wochen stand das Antonow-Management deshalb öffentlich in der Kritik. Der zwischenzeitlich beurlaubte "Mrija"-Chefpilot Dimitri Antonow warf der Unternehmensleitung in einem Video auf seinem Youtube-Kanal vor, Warnungen der NATO und von Mitarbeitern der deutschen Tochtergesellschaft Antonov Logistics SALIS über einen möglichen Angriff Russlands auf die Ukraine nicht ernst genommen zu haben. Man habe Antonov Airlines bereits am 26. Januar nahegelegt, alle Flugzeuge, sowie Crews und Ersatzteile vorübergehend nach Leipzig zu überführen, so Dimitri Antonow im Video. Die Chefetage habe diese Warnungen und Vorschläge aber fahrlässig ignoriert und auch später keine rechtzeitige Entscheidung getroffen, die An-225 und andere Maschinen auszufliegen.

Antonow-Mitarbeiter hatten diese Anschuldigungen ihres Kollegen in einem offenen Brief gekontert. Dem Wortlaut des Schreibens zufolge hätte die "Mrija" am 24. Februar, also am Tag des russischen Angriffs, aus Hostomel weggebracht werden sollen. Die sechsstrahlige Maschine sei aufgrund von Wartungsarbeiten nicht flugbereit gewesen, Techniker hätten bis zuletzt versucht, sie wieder in flugtüchtigen Zustand zu versetzen. Die russische Invasion, und speziell die Attacke auf den Flughafen Hostomel, habe letztlich jedoch alle Fluchtmöglichkeiten vereitelt.

Was im Anschluss bei den Kampfhandlungen um den Airport genau geschah, ist noch nicht hinlänglich geklärt. Möglich ist, dass die in ihrem Shelter geparkte "Mrija" zwischen die Fronten geriet und von ukrainischer Artillerie getroffen wurde – beim Versuch, das unter russischer Kontrolle stehende Gelände zurückzuerobern. Unterm Strich ist der genaue Ablauf der Ereignisse ab dem 24. Februar jedoch wenig relevant. Die nun angekündigte Untersuchung dürfte sich daher vor allem mit den Geschehnissen in den Tagen davor befassen – und damit, ob der verhängnisvolle Aufenthalt der An-225 in Hostomel zum Zeitpunkt des Angriffs nicht doch vermeidbar gewesen wäre.

Quelle: flugrevue.de

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