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Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen Job?
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Autor:  James T. Kirk [ Di 04.Feb 2020 16:27 ]
Betreff des Beitrags:  Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen Job?

Anbei ein aktuelles, gutes Beispiel für völlige Ahnungslosigkeit von Politikern, die unser Leben bestimmen und die die Umwelt neu gestalten wollen ...

Katharina Schulze - Grünen-Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag


Link zum Video


Im weiteren Verlauf der Sendung fabulierte die Dame noch über: „Erstmal Autos raus aus der Altstadt.“ Weiterhin sollten die privaten Fahrzeuge "zwiebelförmig" weiter aus dem Stadtkern verbannt werden. "Viel Platz zum Schlendern" ;-) und mit einem "mustergültigem ÖPNV bis zu jedem Dorf".

Die beste Antwort dazu hatte Journalist Michael Bröcker. Er erzählte "von einem Besuch in Düsseldorf, wo er in einem Viertel unterwegs war, das mehrheitlich grün wählen würde. Da standen überall SUV´s auf den Straßen, mit denen die Eltern ihre Kinder am liebsten noch bis ins Klassenzimmer fahren wollten. Nur um sich dann aufzuregen, dass da ein Plastikstrohhalm auf dem Tisch liegt.“

Autor:  archivar [ Di 04.Feb 2020 16:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

Ich habe die Sendung gesehen. Also diese Frau Schulze ist wahrhaft dumm wie Bohnenstroh und steht dafür gut im Fleisch.
Es ist erschreckend, dass so eine Dumpfnudel bis in höchste Ämter in Bayern kommt. Das kann aber auch ein Hinweis sein, was Deutschland von einer grünen Partei in Regierungsverantwortung zu erwarten hätte.
Ein weiteres symbolhaftes Beispiel ist ja Frau Baerbock mit ihrem "Kobold"-Fauxpas. Auf dem Kölner Karneval hätte ich das ja noch verstanden, aber so?????
Übrigens ist Frau Verbotsschulze diejenige, welche über Silvester mal eben nach Kalifornien gedüst ist, von dort über mehrere soziale Medien Bilder postete, die sie mit einem Einwegeisbecher nebst Plastiklöffel zeigte und meinte "Damit kann das Jahr gut losgehen".

Nun ja, die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche.

Autor:  pfiffikus [ Mi 05.Feb 2020 2:48 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

Nun, über die Kompetenz dieser Dame mag ich hier nicht urteilen.

Praktisch steht für mich die Frage, was dieses Foto mit den Windrädern in der Sendung soll und warum es überhaupt gezeigt wird. Dokumentarischen Wert hat es jedenfalls nicht.


Pfiffikus,
der das natürlich nicht als Fälschung bezeichnen würde

Autor:  Alter Schotte [ Mi 05.Feb 2020 13:56 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

Pfiffikus, es ging unter anderem darum, dass die Abstände zwischen Windrädern und Wohnhäusern in Bayern so hoch festgelegt sind, dass es in Bayern praktisch keine Windräder gibt. Frau Strohdoof will die Abstandsregel ändern, so dass auch in Bayern Windrädern gebaut werden können. Das Bild im Hintergrund ist ein Beispiel, wie es bald in bayrischen Städten aussehen könnte. Guck die ganze Sendung, es lohnt sich! Danach weiß man, dass man bei den letzten Wahlen alles richtig gemacht hat. Oder auch nicht.

Autor:  James T. Kirk [ Mi 05.Feb 2020 18:59 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

Für mich steht Frau Schulze für einen aktuellen, höchst interessanten Politik-Trend der letzten Monate.

Analysiert man die Wahlergebnisse der Brexit-Befragung, der Landtagswahlen im Osten der Bundesrepublik und der Trump-Inthronisierung fällt auf (zumindest lautet der offizielle Statistik-Vorwurf so), dass diese Wahlen, wie auch andere vergleichbare durch die sogenannten "alten weißen Männer" auf dem Lande entschieden wurden.

Was liegt für die Parteien also näher, als propere, gut gebaute, in der Mehrzahl blonde, halbwegs junge Frauchen in der ersten Reihe zu platzieren. Klöckner, Schulze, Schwesig, Teuteberg, Suding, Beer, Baerbock ... - es ist völlig egal, wie intelligent die tatsächlich sind - Hauptsache, dem tumben Durchschnittswähler läuft der Geifer ...

Autor:  pfiffikus [ Mi 05.Feb 2020 22:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

Alter Schotte hat geschrieben:
Das Bild im Hintergrund ist ein Beispiel, wie es bald in bayrischen Städten aussehen könnte.
Genau das ist es ja eben nicht!

Schaue es Dir mal genau an! Hast Du nicht den Eindruck, dass da so manche Windmühlenflügel aneinanderstoßen müssten? Keine Angst, das passiert auch nicht. Du siehst mehrere hintereinander stehende Reihen von Windrädern. Doch warum wunderst Du Dich nicht, dass die Größenunterschiede der Räder in der 1., der zweiten und der dritten Reihe nur so minimal ausfallen?

Dieses Foto ist gewiss keine Fälschung, doch es ist eine handwerkliche Meisterleistung des Fotografen. Sie zeigt dieses Kaff in einer Form, wie Du es nie mit eigenen Augen zu sehen bekommen wirst.
Der Fotograf hat einen Standpunkt gewählt, der offenbar einige Kilometer vom Kaff entfernt liegt. Um das Bild in dieser Form knipsen zu können, musste er sich anschließend mit einem guten Tele-Objektiv wieder dicht heran zoomen. Nur so ist eine solche Perspektive möglich.
Weiterhin ist das eine demagogische Meisterleistung vom Lanz, die Dame mit diesem Foto so alt aussehen zu lassen.

Aber zurück zu diesem Bild: Das Foto hat keinerlei dokumentarischen Wert. Denn kein Mensch wird diese Perspektive so zu sehen bekommen, außer mit einem guten Fernglas. Die betroffenen Menschen in dem gezeigten Kaff jedenfalls haben eine andere Perspektive. Die stehen nämlich direkt neben den Häusern und schauen nicht über diese hinweg. Und wer genau hin sieht, bemerkt auch, wie unbedenklich diese Windräder für die Leute aus dem Dorf sind. Hältst Du Dich nämlich direkt im Dorf auf, dann wirst Du die Windräder wahrscheinlich überhaupt nicht sehen können, weil sie von Bäumen und Sträuchern verdeckt werden.


Pfiffikus,
der kaum eine Stunde Lebenszeit verschwenden mag, um sich eine solche Hetzsendung, die keinesfalls neutral moderiert wird, anzutun

Autor:  Aschemännl [ Mi 05.Feb 2020 22:55 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

Also am AB-Dreieck A93-A72 steht alles voll bayrische Windmühlen.
An der A9 bei Münchberg auch.

Autor:  Alter Schotte [ Mi 05.Feb 2020 23:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

Nur weil ein Moderator darauf besteht, eine korrekte Antwort auf seine gestellten Fragen zu bekommen, hat das doch nichts mit Hetze zu tun. Lanz ist dafür bekannt, dass er immer wieder nachbohrt, wenn jemand um den heißen Brei redet. Das macht ihn mir so sympathisch. Hier noch so eine "Hetzveranstaltung" gegen Frau Schulze...


Link zum Video


Klar ist auf dem Bild die Nähe der Windräder zu den Häusern überzogen dargestellt, dank Teleobjektiv. Deshalb ist es noch lange keine Montage, wie die Gutse vermutet hat.

Autor:  pfiffikus [ Do 06.Feb 2020 0:18 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

Alter Schotte hat geschrieben:
Nur weil ein Moderator darauf besteht, eine korrekte Antwort auf seine gestellten Fragen zu bekommen, hat das doch nichts mit Hetze zu tun. Lanz ist dafür bekannt, dass er immer wieder nachbohrt, wenn jemand um den heißen Brei redet.
Das habe ich in keinster Weise kritisiert, denn das ist auch in Ordnung so. Das ist ja sein Job.

Alter Schotte hat geschrieben:
Das macht ihn mir so sympathisch. Hier noch so eine "Hetzveranstaltung" gegen Frau Schulze...
Noch einmal: Über die Kompetenz dieser Person mag ich mich nicht auslassen, ebenso wenig will ich sie in Schutz nehmen.



Alter Schotte hat geschrieben:
Klar ist auf dem Bild die Nähe der Windräder zu den Häusern überzogen dargestellt, dank Teleobjektiv.
Und warum wird gerade SO ein Bild in die Sendung eingeblendet? Genau deshalb spreche ich dem Lanz ab, die Sendung neutral gestaltet zu haben. Nicht, weil er da mal nachgebohrt hat, sondern weil er damit redaktionell wenig neutral agiert hat.


Alter Schotte hat geschrieben:
Deshalb ist es noch lange keine Montage, wie die Gutse vermutet hat.
Sie wurde in der Sendung, innerhalb der Diskussion mit diesem Foto konfrontiert. Sie hat zwar erkannt, dass es sich hier nicht um eine typische bayerische Landschaft handelt, hatte allerdings spontan einen falschen Tipp geäußert, wie das Bild entstanden sein könnte.
Zugegeben, auch mir ist sofort aufgefallen, dass hier ein sehr überzogenes Bild präsentiert worden ist. Doch ich hatte ausreichend Zeit, um zu überlegen, wie dieses manipulative Bild entstanden sein könnte.



Pfiffikus,
der sich von professionellen Journalisten ein objektiveres Herangehen wünschen würde

Autor:  James T. Kirk [ Do 06.Feb 2020 10:53 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

@pfiffikus
Du verwechselst da etwas. Das oben gezeigte Bild dient der Verballhornung der Szene auf Youtube und WhattsApp, wurde aber in der Sendung nicht gezeigt. Nur das neben / hinter Lanz eingeblendete Bild war da zu sehen ...

Autor:  pfiffikus [ Do 06.Feb 2020 18:10 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

James T. Kirk hat geschrieben:
Nur das neben / hinter Lanz eingeblendete Bild war da zu sehen ...
Das reicht ja schon. Du siehst in der Mitte vier Windräder hintereinander, deren Abstand in der Natur mehrere Hundert Meter beträgt. Und trotzdem erscheint das Windrad in der 4. Reihe nur etwa halb so groß, wie das erste Windrad. Das sind die typischen Bilder, mit denen die Anbeter von St. Florian gerne argumentieren.


In der Praxis werden die Betroffenen in den Häuslein, die da zu sehen sind, haben eine ganz andere Perspektive auf diese Anlagen. Sie werden wahrscheinlich die oberen Teile aus der ersten Reihe sehen können. Der Blick auf die dahinter liegenden Windmühlen wird ihnen, so wie es aussieht, durch Bäume und Gestrüpp versperrt.


Pfiffikus,
der sehr gerne mal ein Vergleichsbild aus dieser Perspektive in der Siedlung sehen würde

Autor:  holgersheim [ Do 06.Feb 2020 19:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

Die üblich gewordene dumm-doof-dreiste Art und Weise um Politiker der Grünen vorzuführen. Für den standardblöden Michel als Konsument von diesen Schundsendungen reicht es allemal, um seine Reflexe hochzufahren. :laola:
@Pfiffikus da bin ich bei dir. Lanz, Plasberg, Will, Maischberger .... anzusehen ist Lebenszeitverschwendung.

Autor:  archivar [ Do 06.Feb 2020 19:16 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

Die Grünen haben scheinbar auch kein besseres Personal.
Wer hat sich denn mit "Kobold" zum Obst gemacht? Das war doch wohl Frau Baerbock selbst.
Und wer wollte die Demokratie nach Thüringen bringen? Das war doch wohl Herr Habeck selbst.
Nee, Holgersheim, nicht immer nur den Sack prügeln, wenn du den Esel meinst.

Autor:  pfiffikus [ Sa 08.Feb 2020 2:51 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

Nun habe ich mir mal die Zeit genommen, in dieses Video mal rein zu schauen.

Alter Schotte hat geschrieben:
Hier noch so eine "Hetzveranstaltung" gegen Frau Schulze...
Ja, so ungefähr kann man das wohl bezeichnen. Sie steht da, offenbar ganz alleine in einer Meute von Leuten, unter denen wohl keiner weiter mit den Grünen sympatisiert. Das darf man bei der Beurteilung einer solchen Situation nicht unter den Tisch fallen lassen.
Bei Minute 3:20 höre ich den ersten Satz, den sie ausreden durfte, ohne unterbrochen zu werden.
Bei Minute 4:30 erlebte ich den zweiten Satz ohne Unterbrechung.
Bei Minute 5:00 war meine Geduld am Ende.

Dabei darf man nicht vergessen, dass sie die Falle des Moderators sehr wohl bemerkt hat. Auf diese provokante Entscheidungsfrage darf sie keinesfalls versuchen, mit einem Satz zu antworten: "Ja, denn ..." oder "Nein, weil...". Denn in so einem Fall würde ihr die Meute sofort wieder ins Wort fallen, ohne dass sie die Trennung zwischen Strafrecht und Aufenthaltsrecht genauer erläutern könnte. Aber in der BILD wäre am nächsten Tag zu lesen dass sie die Frage mit "Nein" oder "Ja" beantwortet hat.

Und dann hat der Moderator offenbar schlampig oder eben gezielt recherchiert. "Hetze steht im deutschen Gesetz nur als Volksverhetzung, nur da kommt es vor..." sagt er. Doch wer sagt, dass das von ihm angesprochene linke politische Spektrum nur im Rahmen der Gesetze argumentiert? Aber mit dieser begrenzten Sichtweise gelingt es ihm wunderbar, die Antwortmöglichkeiten der Kandidatin ordentlich einzugrenzen.


Pfiffikus,
der ihr allenfalls anlasten würde, sich so eine Löwengrube überhaupt angetan zu haben

Autor:  Lea [ So 16.Feb 2020 13:57 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

pfiffikus hat geschrieben:
Nun habe ich mir mal die Zeit genommen, in dieses Video mal rein zu schauen.

Alter Schotte hat geschrieben:
Hier noch so eine "Hetzveranstaltung" gegen Frau Schulze...
Ja, so ungefähr kann man das wohl bezeichnen. Sie steht da, offenbar ganz alleine in einer Meute von Leuten, unter denen wohl keiner weiter mit den Grünen sympatisiert.
Das geht anderen Zeitgenossen genauso wenn man als Gegenüber andersgesinnte hat. Letztendlich muss man mit Argumenten und Fakten diskutieren und den Gegner damit nackig machen. Das überzeugt. Wenn dagegen immer nur gebetsmühlenartig Phrasen und ideologische Dogmen kommen, und bei den Grünen ist das ja besonders ausgeprägt, dann muß an sich nicht wundern, nicht ernst genommen zu werden.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an Leute wie z.B. Hans-Werner Sinn oder Hans-Georg Maaßen u.a., die auch in diversen Talkshows dem Gegner zum Fraß vorgewurfen worden. Aber die sind jedesmal als Sieger vom Platz gegangen. Warum? Weil sie mit klaren Faktenwissen und Quellenangabe die Vorhaltngen der anderen entkräften konnten, und zwar in ruhiger und sachlicher Weise. Aber das geht eben nur, wenn weiß wovon man redet. Dann hat man es auch nicht nötig permanent verbal ausfällig zu werden um Oberwasser zu behalten. Das ist der Unterschied zwischen Wissenschaft und Religion.

Autor:  Lea [ Di 17.Mär 2020 15:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Wieviel Ahnung braucht man in Deutschland für (s)einen J

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Da wird einem Angst und Bange.

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